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Merbé - Crans

 

Am Wochenende waren wir in Crans-Montana. Mein Mann Adrian und mein Bruder Claudio wollten mal wieder auf die Downhill-Piste. Da es in Crans-Montana einige tolle Wanderungen gibt war ich sofort dabei. Da es Sonntags dann leider wie aus Eimern schüttete, entschieden wir uns für eine kleinere Strecke als eigentlich geplant. Man könnte diese Wanderung aber toll erweitern, sei es mit der Bahn bis nach Cry d'Er oder sonst eine Variante.

Wir parkierten beim Parkplatz neben der Gondelbahn Crans-Dry d'Er. Die Bahnfahrt ist für Hunde kostenlos. In der Mittelstation Merbé stiegen wir aus und machten uns auf den Weg nach unten mit einem Abstecher in Corbire. Dort wurden gerade die Eringer-Kühe aufgealpt. "Reines", also Königinnen, werde sie liebevoll im Unterwallis genannt. Es ist eine typische Walliser Rasse, welchen bei einigen bestimmt als Kampfkühe bekannt sind. Obwohl sie für Kämpfe eingesetzt werden., sind sie keine angriffslustige Kühe. Auch sie geniessen lieber die Ruhe beim Weiden. Bei einer Herde Jungtieren oder Muttertieren mit Kälbern ist jedoch noch mehr Vorsicht geboten. Die Aufalpung wurde traditionell mit einem Fest gefeiert. Trotz des Regens hatte es viele Leute und die Stimmung war klasse. Nach einem kühlem "Marmotte", ein lokales Bier, ging es für uns weiter nach unten. Da klarte zum Glück auch der Himmel wieder etwas auf.

 

 

Es hat künftig (je nachdem wie es abgezäunt wird) weidende Kühe und die Downhillstrecke kreuzt einige Male den Weg. Alles ist gut abgesperrt und gekennzeichnet. Das Panorama ist einfach wundervoll, man hat einen tollen Weitblick. Es gibt auf dem letzten Teil des Weges einen kleinen Stausee, den Lac de Chermignon. Dieser ist in Privatbesitz, baden ist leider verboten. Da es jedoch viele Bänke und Picknickstellen hat, lädt der See trotzdem zum verweilen ein.


Ristorante Molino

Unweit des Parkplatzes hat es ein tolles italienisches Restaurant. Das Ristorante Molino bietet nicht nur eine ausgezeichnete Küche, sondern es stimmt auch das ganze Ambiente. Die Mitarbeiter sind selber Italiener und man fühlt sich gleich Willkommen. Mex wurde als erster Begrüsst und umgehend wurde ihm Wasser serviert. Liebe Bemerkungen wie schön er doch sei und wie brav er da liegt hört eine Hundemama immer wieder gerne. Ein Restaurant das Hunde so empfängt findet man leider nicht mehr allzu oft und darum möchte ich dies gerne noch erwähnt haben. Zudem gibt es dort mein Lieblingsbier "Moretti".

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